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Glaubst du an Zauberei?

 

Hallo Leute. Glaubst du an Zauberei ist meine neue Geschichte. Der Klappentext lautet:

Gabriella hat eine ganz besondere Gabe. Sie kann sozusagen zaubern - aber genau das macht ihr Angst. Eigentlich will sie nichts mehr, als zu vergessen was sie kann, ihren Vater vergessen und ein normales Leben im Internat führen und abends mit ihrem Freund ausgehen.
Aber das Schicksal will es anders und sorgt dafür, dass Gabriella zur IMS kommt - der Institution of Magical Security. Aber wem kann sie trauen? Versucht der Direktor das Geschehen auf der Welt zu beeinflussen, indem er nichts tut? Soll sie dem, was er sagt wirklich glauben? Oder sollte sie sich doch mit ihren Freunden auf den Weg in feindliches, unbekanntes Terrain wagen?
Der Weg ist nicht leicht und er wird Gabriella einiges kosten. Wird es sich für sie lohnen, für die Welt zu kämpfen? Der Preis dafür erscheint hoch - vielleicht sogar zu hoch...

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Hier schon mal eine Leseprobe!! 

 

Wir waren mal wieder auf der Jagd. Versteckt hinter ein paar Büschen schlichen wir uns immer näher an die fünf Nachtgeister heran, die mitten im Wald rund um ein Lagerfeuer saßen. Das allein war ja schon verantwortungslos genug, aber zwei der Nachtgeister standen im Designeranzug da. Die hatten wohl nicht vor, lange zu bleiben - was nur bedeutete, dass wir uns beeilen mussten.

Als wir nah genug heran waren um die ganze Szene zu überblicken und sogar zu hören, was die Geister sagten, blieben wir stehen. Eigentlich ist die Bezeichnung Nachtgeister ziemlich irreführend. Nachtgeister sind nämlich weder durchsichtig noch können sie durch Wände gehen noch können sie fliegen - außer sie haben gerade einen dazu passenden Zauber ausgesprochen natürlich. Sie sind auch nicht tot. Eigentlich sind sie den Menschen ziemlich ähnlich. Sie haben zwar alle helle Haut, aber unterschiedliche Haar- und Augenfarben. Sie sind verschieden groß und haben verschieden ausgeprägte Magiefertigkeiten. Wenn man nicht wusste, worauf man achten sollte, konnte man sie glatt für Menschen halten.

"Hey, Gabriella! Bist du jetzt endlich fertig mit träumen? Können wir anfangen?" Fragte Stephen und pikste mich mit dem Finger in die Seite. Es war zwar nicht fest, aber ich erschrak dermaßen, dass ich beinahe umfiel. Sam kicherte leise. Ich war froh, dass ich meistens mit diesen Beiden auf die Jagd gehen durfte - wir waren ein richtig gutes Team geworden.

"Entschuldigung. Ich bin einfach immer noch sauer auf Direktor Millers." Dieser... Dieser Mistkerl! Er wusste schon ewig, wie stark die Kraft in der Mongolei war und er wusste auch, dass sie mit der Zeit immer stärker wurde. Aber er wollte noch immer nichts unternehmen. Ich hätte ihn in der Luft zerreißen können!

"Das sind wir alle." Wir schwiegen betreten. Es war gerade vermutlich so gar nicht der richtige Zeitpunkt um das aus zu diskutieren. Und eben weil wir schwiegen hörte ich zum ersten Mal richtig, was die Nachtgeister sagten.

"...rum kommst du damit erst zu uns, anstatt direkt zum General zu gehen?" Fragte einer der Nachtgeister. Ich sah auf, konnte allerdings nicht feststellen, welcher es gewesen war. Allerdings war ziemlich offensichtlich, wen er angesprochen hatte, denn alle sahen zu einem Nachtgeist hin. Er war blond und ziemlich klein und wand sich unter den anklagenden Blicken der Anderen. Er schien mir auch nicht sonderlich mächtig, aber das konnte täuschen.

"Ich... Ich war mir einfach nicht sicher, ob das wichtig genug ist um den General damit zu belästigen." Sagte der Blonde so leise, dass ich mich anstrengen musste um ihn zu verstehen.

"Wichtig genug! Sag mal wie verblödet bist du eigentlich? Eine Prophezeiung nicht wichtig genug!" Einer der anderen Nachtgeister warf die Hände in die Höhe, nur um sich kurz darauf die Haare zu raufen.

"Ich werde gleich zu ihm gehen..."

"Ja mach das." Die Versammlung schien sich aufzulösen und ich hörte, wie der Nachtgeist, der mir am nächsten war und Anzug und Krawatte trug, murmelte: "Und deswegen habe ich wichtige Geschäftstermine abgesagt..."

"Jetzt!" Rief Stephen und wir sprangen auf, um die Geister zu erwischen, bevor sie sich davon machten.

Der kleine Blonde steckte sich etwas in den Ärmel, drehte sich auf der Ferse herum und rannte davon, als er uns sah. Ich machte mich daran ihn zu verfolgen. Er war ziemlich langsam, anscheinend war er es nicht gewohnt zu rennen. Schnell war ich nah genug heran um ihn sprechen zu hören. Ich wurde wachsam, denn er konnte alles mögliche als Zauber ausgesprochen haben. Ich sah auf. Ein dicker Ast brach ab und fiel genau auf mich zu. Ich musste noch nicht einmal anhalten, um ihn auf Zahnstochergröße zu schrumpfen. Ich zuckte leicht zusammen, als er mich traf, aber das hielt mich nicht weiter auf.

Ich war jetzt nah genug an dem Nachtgeist heran um ihn mit dem Schwert zu erreichen. Er schien das zu bemerken und schickte sich an, sein Tempo tatsächlich noch einmal zu steigern. Nicht mit mir, Freundchen! Ich bewegte den Arm und schlitze seinen Hemdsärmel auf. An seinem Aufschrei erkannte ich, dass ich vermutlich mehr als nur den Ärmel getroffen hatte. Der Nachtgeist taumelte kurz und das gab mir genug Zeit um mich auf ihn zu stürzen und zu durchbohren.

 

Das dumme an dieser Durchbohren-Sache war, dass der Widerstand auf den ich mich gestürzt hatte zu Rauch wurde und ich statt auf dem Nachtgeist mit voller Wucht auf dem Waldboden landete. Autsch, das würde wohl blaue Flecken geben. Als ich mich aufrichtete, sah ich das Stück Papier da liegen. Schnell war mir klar, dass es das Stück war, das der Nachtgeist sich in den Ärmel geschoben hatte. Es musste herausgefallen sein, als ich seinen Arm aufgeschlitzt habe.

Ich hob es auf und versuchte dabei so gut wie möglich meine brennenden - weil aufgeschürften - Handflächen zu ignorieren. Das Papier war zwei Mal gefaltet und kam mir zwar alt, aber ausgesprochen gut erhalten vor. Vorsichtig faltete ich es auseinander. Sechs Zeilen waren darauf geschrieben.

Im Osten rüstet sich des Feindes Kraft,

Im Westen ein Krieg wird neu entfacht.

Um zu bewahren euer aller Leben,

Freund und Feind müssen die Hände sich geben.

Nur durch unmögliche Liebe wird die Welt gerettet,

Einer der Freunde im Tode sich bettet.

Ich wusste zwar nicht, was das bedeuten sollte, aber als ich es las lief mir ein kalter Schauer über den Rücken. Vielleicht wurden ja Sam und Stephen daraus schlau. Sam und Stephen! Die kämpften gerade zu zweit gegen die restlichen vier Geister - ich musste zu ihnen zurück. Und zwar sofort. Hoffentlich war noch nichts passiert. Ich faltete das Blatt zusammen und steckte es in meine Hosentasche. Dann rannte ich zurück zu der Feuerstelle.

 

 

 

 

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