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Anand und das Geheimnis des Silbertals

Chitra Banerjee Divakaruni

 

 

Der 12-jährige Anand lebt mit seiner Mutter und seiner kleinen Schwester in einem der ärmsten Viertel von Kalkutta. Gerade hat er mit seiner täglichen Arbeit in der Teestube begonnen, als ein rätselhafter alter Mann den Laden betritt. Die Bekanntschaft mit ihm wird Anands ganzes Leben verändern. Denn Abhaydatta ist kein gewöhnlicher alter Mann, er kommt aus dem geheimnisvollen Silbertal, der Heimat der indischen Heiler tief im Himalaja. Und er braucht Anands Hilfe. Anand träumt schon lange davon, mehr über Zauberei und Heilkunst zu erfahren. Vielleicht kann er so herausfinden, was mit seinem schon lange verschollenen Vater passiert ist oder wie er seiner kranken kleinen Schwester helfen kann? Kurz entschlossen folgt er Abhaydatta und begibt sich auf eine abenteuerliche Reise in das magische Reich der guten und bösen Mächte des Himalaja ...“ (http://www.berlinverlag.de/bucher/bucherdetails.php?isbn=9783827054012)

 

 

Anand begibt sich also gemeinsam mit Abhaydatta auf diese Reise, doch noch bevor es richtig los gehen kann, schließt sich Nisha der Unternehmung an: ein Mädchen, etwa in Anands Alter, das auf der Straße lebt. Sie wird einer der Bausteine, die Spannung und Geheimnisse in die Geschichte bringen. Diese drei, haben sich zur Aufgabe gemacht die Muschel zu retten. Die Muschel ist eine, naja, eben eine kleine Muschel, die von den Heilern, die im Himalaya leben, für ihre große Zauberkraft angebetet wird. Auch Anand spürt eine starke Verbindung zur Muschel, die ihm vielleicht eines Tages noch das leben retten wird. Anand, Abhaydatta und Nisha müssen sie vor dem bösen Surabhanu beschützen, der sie aus dem sicheren Silbertal entführt hat.

Surabhanu ist ein kluger und mächtiger Zauberer, der mit Hilfe der Muschel an noch mehr Macht gelangen möchte. Mit seinen Kräften kann er sich in die Köpfe der Menschen einschleichen und sich dort ein Nest bauen – eine schleichende Gefahr, der sich die Gefährten erst viel zu spät bewusst werden...

Die Geschichte spielt in einer zauberhaften, verwunschenen Umgebung des Himalaya, der immer wieder neue Gefahren für Nisha, Abhaydatta und Anand bereit hält. Nisha und Anand sind hierbei die herausragenden Helden der Geschichte, die sich, trotz ihres jungen Alters, allein durch eine von magischen Fallen gespickte Wildnis schlagen.

 

Die Handlung des Romans ist spannend und steigert sich in sich, bis zum großen Showdown. Und auch danach bleibt es spannend, da der Leser gemeinsam mit Anand unbedingt die Geheimnisse des verborgenen Silbertals entdecken möchte.

Die Autorin verfasst die Geschichte in einem eher einfachen Schreibstil, der an moderne Märchen erinnert. Vor allem aber erinnert mich die Geschichte und ihr Stil an Kai Meyer. Ähnlich wie in „Die fließende Königin“ geht es darum, eine alte Macht zu schützen und zu retten, Gefahren zu umgehen und zu bewältigen und um eine geheimnisvolle, Ratschläge erteilende Stimme im Kopf der Heldin bzw. des Helden.

Anand und das Geheimnis des Silbertals ist eine entspannende Sommerlektüre für Kai Meyer Fans und alle die leichte Unterhaltung oder Ablenkung suchen. Insgesamt habe ich nur einen schwerwiegenden Fehler an dem Buch gefunden: es ist der erste Band einer Trilogie. Aber ob das nun gut oder schlecht ist, ist wohl Geschmackssache.

Meine Empfehlung: Lesen, wenn man leichte Lektüre für zwischen durch sucht. 

 

 

 

 

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