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Epilog

 

"Dieser Film ist miserabel." Sage ich.

"Stimmt." Antwortet Cas. Ich runzle die Stirn. Den ganzen Abend schon ist er so einsilbig zu mir und egal was ich versuche, ich bekomme nicht mehr als ein paar Worte aus ihm raus.

"Cas," sage ich, denn langsam reißt mir der Geduldsfaden, "was ist los?"

"Hmm?" Als er mich ansieht scheint er seinen Fehler zu begreifen. "Entschuldige. Ich bin heute Abend nicht sonderlich unterhaltsam für dich, oder?" Er sieht mich mit traurigen Augen an und sofort vergesse ich meine Wut. Nach all den Jahren, kann er mich immer noch so leicht beeinflussen.

"Nicht sonderlich unterhaltsam? Du hast mehr oder weniger gar nicht mir gesprochen."

"Tut mir leid, mein Engel." Er küsst mich auf die Schläfe und ich lasse mich gegen seine Schulter sinken. "Mir geht nur diese Sache in Atlanta nicht mehr aus dem Kopf." Ich seufze. So etwas hatte ich mir schon gedacht. Heute Mittag haben wir eine Meldung aus einer Stadt erhalten, dass es Probleme gibt. Anscheinend scheint die dortige Stadtverwaltung irgendetwas mitbekommen zu haben und jetzt ergreifen sie eigenartige Maßnahmen um den Blades die Hände zu binden.

"Aber..." Beginne ich, mehr besorgt, als irgendetwas anderes.

"Keine Sorge. Ich werde nicht hingehen. Die kriegen das auch ohne mich in den Griff. Ich weiß, dass es hier für mich gerade wichtigere Dinge gibt als die Rebellion." Langsam schiebt er die Hand unter mein T-Shirt und lässt sie dann auf meinem Bauch liegen.

"Danke."

"Wofür?"

"Dafür dass du nicht gehst." Sage ich, meine aber eigentlich noch so viel mehr damit. Ich kann sehen, dass Cas es trotzdem versteht.

"Wir werden Eltern. Du glaubst doch nicht, dass ich mir auch nur einen einzigen Tag davon entgehen lasse." Wie immer hat Cas mich zum Lächeln gebracht. Ich lege meine Hand zu seiner auf meinen mittlerweile schon ziemlich runden Bauch. Als ich wieder ihn ansehe, küsst er mich.

"Ich liebe dich." Flüstern wir beide gleichzeitig.

 

Mein Name ist Luna Mitchell. Mein Mann und ich kämpfen dafür, dass die Menschen in Freiheit leben können. Wir wissen nicht, wie lange dieser Kampf noch dauern wird oder ob wir sein Ende noch erleben, aber wir wissen, dass wir niemals aufgeben dürfen. Wir möchten, dass nicht nur unser Kind behütet aufwachsen kann, ohne dass man ihm vorschreibt wer es sein muss, sondern jedes Kind. Dafür kämpfen wir. Und wofür kämpfst du?

 

 

 

 

 

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